
Südkorea hat während einer Kraft-gegen-Kraft-Übung mit der 8. Manöverdivision der Armee der Republik Korea Antidrohnen-Schutznetze an seinen gepanzerten Frontlinieneinheiten vorgestellt.
Die Übung, die im Januar 2026 stattfand, umfasste K2 Black Panther-Panzer sowie K21-Schützenpanzer der südkoreanischen Armee, wie Defence Blog berichtet.
Die nach der Ausbildung von der 8. Manöverdivision der Armee der Republik Korea veröffentlichten Bilder zeigen beide Plattformen im Einsatz mit käfigartigen Schutzvorrichtungen über den Türmen und den oberen Bereichen der Wanne.
Die Maßnahmen sollen die Verwundbarkeit gegenüber kostengünstiger Munition und First-Person-View-(FPV)-Angriffsdrohnen verringern – eine Bedrohung, die südkoreanische Militärplaner nach der Auswertung der Gefechtserfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine genau untersucht haben.
Im Rahmen der Übung manövrierten die modifizierten K2– und K21-Fahrzeuge in simulierten Gefechtsszenarien hoher Intensität, was darauf hindeutet, dass die Antidrohnen-Netze als reguläre operative Ausrüstung und nicht als ad-hoc-Modifikationen auf dem Gefechtsfeld betrachtet werden.
Nach Angaben südkoreanischer Militärquellen sind die Schutzgitter leicht, zusammenklappbar und schnell installierbar, sodass gepanzerte Besatzungen sie ohne größere Änderungen an Struktur oder Mobilität der Fahrzeuge einsetzen können.
Anstatt schweren Panzerschutz zu bieten, konzentrieren sich die Systeme darauf, von oben angreifende Drohnen zu neutralisieren, indem sie eine vorzeitige Detonation auslösen oder die Steuerung feindlicher Luftsysteme stören.
Der Wandel spiegelt eine umfassendere Neubewertung der gepanzerten Kriegsführung in Südkorea wider, da sich kostengünstige Luftbedrohungen zunehmend verbreiten. Hervorzuheben ist, dass beide Plattformen ursprünglich zur Bekämpfung konventioneller Panzerabwehrwaffen entwickelt wurden und nicht für massenhafte Drohnenangriffe, was die Armee der Republik Korea zu einer schnellen Anpassung zwingt.
Foto: 8. Manöverdivision der Armee der Republik Korea. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
